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  • Warum heißt unser Kontinent Europa?

    Hintergrund ist eine Liebesgeschichte aus der griechischen Mythologie: Der griechische Gott Zeus verwandelte sich in einen Stier, um die Königstochter Europa, in die er sich verliebt hatte, zu entführen. In der Sage heißt es weiter, dass die beiden vom heutigen Libanon durch das Mittelmeer schwammen, auf Kreta landeten und den neuen Erdteil besiedelten, dem Europa ihren Namen gab. Die Erzählung ist insofern irreführend, da der Kontinent längst von Menschen bewohnt war. Aber tatsächlich legte die Zeit der griechischen Antike viele Grundsteine unserer heutigen europäischen Kultur.

    Quellen:

    [CC BY SA 4.0 segu Geschichte]

  • Europa und der Stier

    Europa und der Stier, Vasenmalerei von Asteas, ca. 375 bis 350 v. Chr.


    Quellen:

    (Foto von 2017) | Vollständiges Bild und Bildnachweis (CC BY SA 3.0 Sailko, via Wikimedia)

  • Griechische Antike

    Die älteste europäische Hochkultur war die minoische Kultur (ab etwa 2600 v. Chr.) auf der Insel Kreta. Archäologen haben außerdem im Süden Griechenlands und auf vielen griechischen Inseln Gräber, Keramiken und viele andere Dinge gefunden, die sich ähnlich sind; es sind Spuren einer ersten griechischen Hochkultur (ab etwa 1680 v. Chr.). Die Zeit, in der diese Hochkultur prägend war, nennt man mykenische Phase.

    Den Beginn der griechischen Antike datieren Historiker etwa auf das Jahr 800 v. Chr. In der sogenannten archaischen Zeit (bedeutet: frühzeitliche Phase) fanden die ersten Olympischen Spiele statt. Außerdem bildeten sich die zahlreichen griechischen Stadtstaaten heraus, die im Griechischen Polis (Plural: Poleis) genannt werden. Das Wort Politik hat hier seinen Ursprung. Solche Poleis gründeten die Griechen im ganzen Mittelmeerraum (griechische Kolonisation).

    Die Zeit von etwa 500 v. Chr bis 336 v. Chr. wird heute die klassische Periode genannt. Besonders die Polis Athen war im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. bekannt für eine erste Blüte der Wissenschaften – z.B. der Philosophie, Physik, Mathematik, Astronomie oder Medizin (die sie teilweise allerdings von anderen Kulturen übernommen hatten). Werke der Literatur und Philosophie sowie die griechische Kunst und Architektur haben spätere Epochen noch lange beeinflusst. In einigen griechischen Poleis (am bekanntesten ist auch hier Athen) setzte sich für einige Jahrzehnte die Demokratie als Herrschaftsform durch. Eine andere bedeutende Polis der klassischen Periode war Sparta, bekannt als Militärstaat und für seine militärische Überlegenheit.

    Die dritte und letzte Periode griechischen Antike wird von Historikern Hellenismus genannt (die Griechen bezeichneten sich selbst als „Hellenen“, das deutsche Wort „Griechen“ ist vom lateinischen „graeci“ abgeleitet). Der Makedonier Alexander der Große erlangte 336 v. Chr. die Vorherrschaft über die griechische Welt und eroberte in den folgenden Jahren mit seinem Heer ein großes Reich, das bis nach Indien reichte. Dieses Reich zerfiel nach Alexanders Tod in zahlreiche Teile, die sogenannten Diadochenreiche. Ab etwa 200 v. Chr. bis zum Jahr 30 v. Chr. kamen die Griechen schrittweise unter römische Herrschaft.

    Kunst, Kultur, und Wissenschaften – Olympische Spiele und Demokratie – diese Errungenschaften aus der Vergangenheit Griechenlands gelten heute als vorbildlich und Ursprung europäischer Kultur. Etwas Vorsicht ist geboten: Man soll die Vergangenheit nicht verklären und die Geschichte nicht so schreiben, dass nur heute als positiv geltende Punkte Erwähnung finden (übrigens galt der Militärstaat Sparta hierzulande in den Jahren bis 1945 als Vorbild, um junge Menschen für den Krieg zu begeistern). Es gibt auch kritische Fragen: Zur Zeit der griechischen Antike wurde beispielsweise sehr oft Krieg geführt, Sklaverei galt als ganz normal, Frauen hatten kaum Mitspracherechte und das Leben der Menschen war im Vergleich zu heute hart und schwer.

    Quellen:

    [CC BY SA 4.0 segu Geschichte]

  • Überblick "Antikes Griechenland"

  • Hochkultur

    Es gibt verschienene Bereiche, die zu einer gehören. Ein wichtiges Merkmal ist die . Ohne sie könnten wir heute gar nicht schreiben. Es gehören aber noch andere Dinge mit dazu. Zum Beispiel Religion, und . AUch eine Armee und andere Berufe sind einer Hochkultur. Es geht bei einer Hochkultur aber auch um die Organisation des , also den Menschen, die Zusammenleben.
  • Hochkultur

    Erkläre in eigenen Worten was eine Hochkultur ist.